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Digitale Nähe, reale EinsamkeitFernando Pérez Mateo · 2026

Ein Buch über echte Verbindung

Noch nie waren wir so vernetzt.Warum fühlen wir uns trotzdem allein?

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01 · Das Buch

Wir kommunizieren ständig. Aber begegnen wir uns noch?

Wir sind jederzeit erreichbar, reagieren in Sekunden und wissen trotzdem oft nicht, wie es dem Menschen direkt neben uns wirklich geht.

Dieses Buch untersucht, wie digitale Gewohnheiten unsere Aufmerksamkeit, Gespräche und Beziehungen verändern. Es erklärt die Mechanismen dahinter, ordnet wissenschaftliche Befunde kritisch ein und zeigt konkrete Wege zurück zu mehr Anwesenheit – ohne das Smartphone zum Feind zu erklären.

KindleHardcoverTaschenbuch
Die Haltung dahinter

Das Handy darf bleiben.
Unsere Aufmerksamkeit darf zurückkommen.

Kein Manifest gegen soziale Netzwerke. Sondern eine Einladung, ihre Möglichkeiten bewusst zu nutzen – und den Menschen neben uns wieder wirklich zu begegnen.

02 · Studien

Was die Forschung tatsächlich zeigt.

Drei Studien aus dem Buch – mit Primärquelle, Kontext und den Grenzen, die bei knackigen Schlagzeilen gern vom Tisch fallen.

01Experiment · 2018

Weniger Social Media, weniger Einsamkeit

Nach drei Wochen berichtete die Gruppe mit begrenzter Nutzung niedrigere Werte für Einsamkeit und Depression als die Kontrollgruppe.

143 Studierende wurden zufällig zwei Gruppen zugeteilt. Eine Gruppe begrenzte Facebook, Instagram und Snapchat auf jeweils zehn Minuten pro Tag.

Einordnung: Kurze Laufzeit, kleine studentische Stichprobe und Selbstberichte: Der Befund ist ein belastbarer Hinweis, aber keine Aussage über alle Plattformen oder Langzeitwirkungen.

Melissa G. Hunt, Rachel Marx, Courtney Lipson & Jordyn YoungNo More FOMO: Limiting Social Media Decreases Loneliness and DepressionPrimärquelle / DOI ↗
02Zwei Laborexperimente · 2013

Ein stilles Handy kann ein Gespräch verändern

Schon die bloße Anwesenheit eines Mobiltelefons ging mit geringerer Nähe, Gesprächsqualität, Empathie und Vertrauen einher – besonders bei persönlichen Themen.

Fremde unterhielten sich zehn Minuten; je nach Bedingung lag ein Telefon oder ein Notizbuch im Raum. Der Effekt zeigte sich vor allem bei bedeutungsvollen Gesprächen.

Einordnung: Die kurzen Laborgespräche mit Fremden lassen sich nicht eins zu eins auf Familien, Freundschaften oder Partnerschaften übertragen.

Andrew K. Przybylski & Netta WeinsteinCan You Connect with Me Now? How the Presence of Mobile Communication Technology Influences Face-to-Face Conversation QualityPrimärquelle / DOI ↗
03Experience Sampling · 2013

Facebook-Nutzung sagte schlechteres Wohlbefinden voraus

Bei 82 jungen Erwachsenen sagte mehr Facebook-Nutzung ein schlechteres momentanes Befinden und sinkende Lebenszufriedenheit im zweiwöchigen Beobachtungszeitraum voraus.

Die Teilnehmenden wurden fünfmal täglich befragt. Direkter Kontakt von Angesicht zu Angesicht oder per Telefon zeigte nicht dasselbe Muster.

Einordnung: Die Nutzung wurde nicht experimentell zugeteilt. Die zeitliche Abfolge stärkt die Aussage, beweist aber keine Kausalität; Stichprobe und Plattform begrenzen die Übertragbarkeit.

Ethan Kross et al.Facebook Use Predicts Declines in Subjective Well-Being in Young AdultsPrimärquelle / DOI ↗

03 · Leseprobe

Ein paar Seiten.
Ein anderer Blick.

Schlag das Buch auf. Vielleicht erkennst du dich wieder.

Einleitung · ca. 4 Minuten Lesezeit

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Auszug aus der Einleitung. Für die Website neu umbrochen; die Seitenzählung gehört zur Leseprobe.

Inhaltsverzeichnis ansehen
  • Widmung
  • Einleitung
  • Phase I – Das Problem sichtbar machen
  • Kapitel 1 – Du bist nicht allein – und fühlst dich trotzdem so
  • Kapitel 2 – Die Illusion der ständigen Verbundenheit
  • Kapitel 3 – Ein Leben im Dauer-Online-Modus
  • Phase II – Warum das Gerät uns trennt
  • Kapitel 4 – Warum dein Handy dich nicht verbindet, sondern trennt
  • Kapitel 5 – Digitale Nähe, reale Einsamkeit
  • Kapitel 6 – Der stille Verlust echter Beziehungen
  • Phase III – Die Mechanismen dahinter
  • Kapitel 7 – Wie du süchtig gemacht wirst (ohne es zu merken)
  • Kapitel 8 – Dopamin: Warum du nicht aufhören kannst
  • Kapitel 9 – Vergleichen macht unglücklich (und du machst es täglich)
  • Kapitel 10 – Warum Social Media dich emotional leer machen
  • Kapitel 11 – Die große Lüge: Mehr Kontakt = mehr Nähe
  • Phase IV – Die unbequemen Fragen
  • Kapitel 12 – Du hast ein Problem – und ignorierst es
  • Kapitel 13 – Was du verpasst, während du aufs Display schaust
  • Kapitel 14 – Die unbequeme Wahrheit über dein Verhalten
  • Phase V – Der Wendepunkt
  • Kapitel 15 – Der Moment, in dem du es erkennst
  • Kapitel 16 – Warum Veränderung schwer ist – und trotzdem möglich
  • Phase VI – Die Werkzeuge
  • Kapitel 17 – Digitale Entgiftung, die wirklich funktioniert
  • Kapitel 18 – Die 1-Prozent-Methode für dein digitales Verhalten
  • Kapitel 19 – Wie du wieder echte Verbindungen aufbaust
  • Kapitel 20 – Ein Leben, das sich wieder echt anfühlt
  • Bonuskapitel – Ausblick: Wenn die Nähe künstlich wird
  • Nachwort
  • Danksagung
  • Quellenverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis
  • Über den Autor

04 · Im Buch

Vom automatischen Griff zum bewussten Blick nach oben.

I

Das Problem sichtbar machen

Kapitel 1–3

II

Warum das Gerät uns trennt

Kapitel 4–6

III

Die Mechanismen dahinter

Kapitel 7–11

IV

Die unbequemen Fragen

Kapitel 12–14

V

Der Wendepunkt

Kapitel 15–16

VI

Die Werkzeuge

Kapitel 17–20, plus Bonuskapitel „Ausblick: Wenn die Nähe künstlich wird“

Buchcover: Digitale Nähe, reale Einsamkeit von Fernando Pérez Mateo

05 · Kaufen

Aus Kontakt wieder Begegnung machen.

Für Menschen, die genauer verstehen möchten, warum Erreichbarkeit und Nähe nicht dasselbe sind – und die ihr digitales Leben bewusster gestalten wollen.

Digitale Nähe, reale Einsamkeit
Fernando Pérez Mateo

· 1. Auflage

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